Die Päpstin
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Die Päpstin
ein historischer Roman von
Donna W. Cross


Zum Inhalt
Im Frankreich des 9. Jahrhunderts wächst Johanna, ein Mädchen mit ungeahnten Geistesgaben, auf. Nach schweren Auseinandersetzungen mit ihrem strenggläubigen Vater gelingt ihr die Flucht aus einem Leben zweiter Klasse, einem Leben als Mädchen. Verkleidet als Junge, bekommt Johanna die Möglichkeit zur heilkundlichen und philosophischen Ausbildung, die jedem Mädchen bislang verwehrt wurde. Sie weiß, dass ihr als Frau die letzten Tore zur Weisheit verschlossen bleiben würden. Als Mönch verkleidet macht sie sich auf nach Rom und wird schon bald darauf Leibarzt des Papstes. Sie wird nicht nur berühmt sondern ist auch sehr beliebt und besteigt bald darauf selbst als Papst den Thron.


Mein Statement
Johanna’s Geschichte ist unwahrscheinlich spannend und aufwühlend. Nicht nur, dass man in dem Roman sehr viel über die damalige Kirche, Männer und deren damalige Ansichten erfährt, es ist ein Roman, der ein sehr glaubwürdiges Beispiel über die Emanzipation erzählt.
Ganz beiläufig wird hier auch eine Liebesgeschichte erzählt, die sich unter den gegebenen Umständen natürlich schwierig gestaltet.
Gab es diese Päpstin wirklich? Im Anschluss an den Roman schreibt die Autorin über die historische Überlieferung der Geschichte der “Johanna von Ingelheim” und die Verschleierungsversuche der Kirche, diese peinliche Episode für immer zu vertuschen. Dies macht den Roman noch interessanter...

Mein Fazit
Muss man gelesen haben (sicher auch für Männer nicht uninteressant)! Packend und spannend und nicht zuletzt historisch wirklich wertvoll