Die Vorbereitung
disclaimer

Die Vorbereitung

Donnerstag, 09.10.2003

Bei der Firma Robert Ley durfte ich mir 80 stabile Kleiderbügel für die Garderoben für unsere Gäste abholen -> an dieser Stelle ein noch mal herzliches Dankeschön! Diese brachte ich vorab ins Klösterchen, als mir beim Anblick der Location doch mulmig wurde...

Ich weiß nicht, was ich seinerzeit für Probleme mit meinen Augen gehabt haben muss (oder war ich blind vor Liebe ;-)), als ich damals im Sommer den Raum mietete, da im Nachhinein betrachtet, diese Örtlichkeit, na ja, wie soll ich sagen, teilweise richtig „schäbig“ und in keinem guten Zustand ist. Der Eingangsbereich glich einer Baustelle... Als ich dann zu Hause war und  kurz vor einem hysterischen Anfall war, rief ich Dirk an und teilte ihm meine argen Bedenken mit. Mit Schmücken alleine sei es hier nicht mehr getan! Dieser handelte dann glücklicherweise sehr spontan und wir kauften einen Eimer Farbe und strichen wenigstens den Eingangsbereich schön sauber weiß. Leider gibt es hierzu keine Fotos, die Aktion war einfach zu spontan, um daran noch zu denken...

Der Casino-Raum selber mit der Theke war gar nicht so übel. Wir lüfteten erstmal gut durch und putzten dann die wichtigen Dinge wie Kühlschränke und Küchenzeile.

Eigentlich hatten wir uns den Abend vor der Hochzeit etwas anders vorgestellt, aber ich muss gestehen, dass es mir so schon recht war, immerhin hatten wir 100 Gäste und es war mir schon wichtig, dass sie nicht gleich beim Hereinkommen einen fürchterlichen Eindruck von unserem Fest bekommen.

Freitag, 10.10.2003

Nachdem wir uns nach der Trauung und dem Essen wieder in den „Alltag“ begeben hatten, legten wir im Klösterchen gleich erst mal eine gute “80er-CD” ein, tranken einen Munter-Mach-Kaffee und packten die Deko-Sachen aus, als auch schon die ersten fleißigen Helfer eintrafen.

Claudia und Bernd kamen aus Holland angedüst und brachten direkt die Energie mit, die wir jetzt nach diesem anstrengenden Tag brauchten. Natürlich wurde mit dem Aufblasen der Luftballons gestartet, denn circa 250 dieser bunten Gummiteile sollten an Wänden und Decken befestigt werden. Leider spielte der von Bernd besorgte Kompressor nicht mit – es musste also kräftig mit den Lungen geblasen werden. Glücklicherweise kamen Gabi, Christian, Tati und Sven auch kurze Zeit später, so dass diese anstrengende Arbeit gut verteilt werden konnte.

Die Klösterchen-Verschönerungs-Arbeiten gingen gemeinsam richtig flott voran, bereits nach 2 Stunden konnten alle Helfer das erste frisch gezapfte Bier trinken und damit das Fass einweihen. Die Getränkeanlieferung erfolgte bereits am Morgen durch den Getränkehandel Karl Honnef e.K. und der Berg an flüssigen Vorräten sah schon ziemlich beeindruckend aus.
Parallel zum Schmücken des Raumes mussten auch noch Tische aus der 1. Etage nach unten getragen  und aufgestellt werden, das war der heftigste Teil des Abends. Einen Schock bekamen wir noch, als wir merkten, dass weder Stühle noch Tischgedecke vom Hausmeister bereitgestellt waren. Diese wichtige ‚Kleinigkeit’ erhielten wir dann am Samstag, nachdem wir etliche Versuche, den Hausmeister privat zu erreichen, gestartet hatten.

Die letzte Stunde wurde mit viel Liebe zum Detail verbracht, so wurde z.B. die sehr helle Lampe in der Küche noch mit Krepppapier abgedunkelt. Froh und zufrieden über das Vollbrachte schloss Dirk das Casino gegen 20:30 ab.

Samstag 11.11.2003

Am Vormittag fuhren wir in Mary’s Firma uns besorgten uns noch 4 Garderobenständer – insgesamt mussten am Abend Garderobenplätze für etwa 100 Gäste zur Verfügung stehen und die vorhandenen reichten dafür sicherlich nicht aus. Als wir dann im Klösterchen eintrafen, standen uns nun auch die Kisten mit dem Porzellan zur Verfügung, dass jedoch alles noch gespült werden musste. Glücklicherweise half hier Iris kräftig mit.

Zum Abschluss der Vorbereitungen wurden noch die Toiletten und die Böden gereinigt und dann konnten auch wir uns endlich auf die Party vorbereiten.

 

Hochzeit1_DSC05145
Hochzeit1_DSC05170
Hochzeit1_DSC05162