Illumination Burg Rode
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Am Freitagabend den 27.6. fand auf unserer Burg Rode im Rahmen des Kreiskultursommers eine Illumination der Burg und ein Konzert mit dem Münchner Percussion-Dou Double Drums statt.

Vor dem Konzertbeginn trafen wir zufällig Marions ehemalige Arbeitskollegin Heidi und Ihren Mann Hans - es wurde ein wirklich lustiger Abend!

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Weitere Bilder gibt’s --> im Fotoalbum <--

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Eine schöne Zusammenfassung des Abends lasen wir am 29.6. in der online Ausgabe der Aachener Nachrichten:

http://www.az-web.de/sixcms/detail.php?template=an_detail&id=564950&_wo=Lokales:Nordkreis

Rodas Burg in Rottöne getaucht

Alsdorf/Herzogenrath. Die Sonne steht tief am Horizont, als sich der Herzogenrather Burghof mit Menschen füllt. Der Besucherstrom ist beinahe noch größer, als zum Burgfest vor einem Monat.

Das freut Nina Mika-Helfmeier, die Kulturbeauftragte des Kreises Aachen, ungemein: Seit Oktober hat sie mit ihren Mitarbeitern an der Gestaltung des Programms gefeilt, Künstler engagiert und über Sponsoren mehr als 170.000 Euro gesammelt.

Mika-Helfmeiers Blicke gehen zu Beginn des Abends immer wieder sorgenvoll zum Himmel - bei all der minutiösen Planung war das Wetter der einzige unberechenbare Faktor. Doch es bleibt trocken und schön. Sie ist erleichtert: «Wir wollen die Sehenswürdigkeiten, die wir haben, in einem anderen Licht erscheinen lassen und den Menschen etwas Besonderes bieten.»

Dass im Laufe des Abends das Thema «Licht» noch eine Rolle spielen wird, das können die Besucher beim Anblick der über 1000 Kerzen und 350 Scheinwerfer ahnen, die über das gesamte Gelände verteilt sind.

Zunächst legen aber «Double Drums» einmal richtig los. Die beiden Münchener Musiker Alexander Glöggler und Philipp Jungk zeigen ihr ganzes Können sowohl mit klassischen Schlagzeugen und Trommeln wie auch mit allerhand Alltagsgegenständen wie Töpfen, Kanistern und sogar Klappleitern, denen sie teils bizarre Sounds entlocken. Von der Vertonung eines Goethe-Stücks bis hin zu einem «Song» über Captain Kirk vom Raumschiff «Enterprise» ist so ziemlich alles dabei.

Als sich allmählich die Dunkelheit über Burg Rode gelegt hat, folgt in der Pause des Konzerts die große Stunde von Jörg Rost. Der Lichtkünstler aus dem Ruhrgebiet und sein Team, unterstützt vom städtischen Bauhof, haben einen ganzen Tag lang vier Tonnen Material und mehrere Kilometer Kabel verbaut, um schließlich das Publikum in Staunen zu versetzen: Ein Druck auf den Schalter und die Burg erstrahlt in satten Rottönen, die Bäume ringsumher leuchten neongrün, gelb und lila und die Wege werden ebenfalls in berauschende Farben getaucht.