Paris
disclaimer

Eine Kritik zum Kinofilm “So ist Paris”, ein gemeinsames Wochenende und viel Sehnsucht nach Paris ließen uns sehr spontan an die Seine fahren. Also brachen wir am 26.7. gegen 17:00 Uhr in Herzogenrath auf, um circa 4 Stunden später im Pariser Westen am Hotel Best Western Le Saint Maurice Paris Porte De Bercy anzukommen.
Am Abend erkundeten wir kurz die Umgebung ums Hotel, gingen aber ziemlich früh ins Bett, denn die beiden kommenden Tage wollten wir natürlich ausnutzen, um möglichst viel vom Pariser Flair mitzubekommen.

Paris_001
Paris_002

Nach einem unerwartet guten Frühstück im Hotel fuhren wir mit der Metro in die Pariser Innenstadt. Unser erstes Ziel war der Louvre, denn obwohl wir bereits drei Mal in Paris waren, hatten wir es bis in dieses Gebäude noch nicht geschafft. Für 10,- EUR pro Person verschafften wir uns den Eintritt in diese riesige Kunstsammlung und vorbei an einigen alten Skulpturen zog es uns vor allem zur Galerie der alten Meister. Der Andrang vor der Mona Lisa war schon überwältigend, allerdings wissen wir bis heute nicht, warum dieses Bild so viel Aufmerksamkeit vereint, gibt es doch in dieser Ausstellung noch mindestens 100 Bilder ähnlichen Kalibers.

Paris_003
Paris_004

Vom Louvre aus liefen wir schnurstracks, nur unterbrochen von einer  kleinen Kaffepause am Place de la Concorde, bis zum Arc de Triumph. Eine schöne Strecke...

Paris_006
Paris_005
Paris_007
Paris_008

Nach dem Mittag, die Sonne zeigte sich nun auch in ganzer Pracht am Himmel, fuhren wir bis zum Tour Montparnasse, wollten wir doch von dort einen gigantischen Überblick über die Metropole und alle Wahrzeichen bekommen. Wir wurden nicht enttäuscht.

Paris_010
Paris_011
Paris_009
Paris_014

Weitere Bilder gibt’s in unserem --> Fotoalbum <--

Paris_012 Paris_013

Jeder unserer Parisbesuche führte uns bisher zum Künstlerviertel Montmartre und immer wieder wagten wir auch den Aufstieg zur  Basilika Sacre-Coeur und wie immer lauschten wir auf den Stufen den Straßenmusikern. Dieses Mal fand ein junger Italiener ein dankbares Publikum, der Kerl war aber wirklich gut, immerhin hörten wir fast eine Stunde lang uns seine Musik aber auch seine überaus witzigen Kommentare an.

Paris_016 Paris_017 Paris_018
Paris_019
Paris_021
Paris_023
Paris_022

Den Sonnenuntergang allerdings genossen wir unten an der Seine, in dem wir uns auf der Pont au Change ein leckeres Dosenbier gönnten und dabei das überaus bunte Menschentreiben im Stadtzentrum beobachteten.


Der Sonntag stand ausschließlich im Zeichen des Friedhofs Pere Lachaise, da wir wegen der Tour de France Ankunft einen großen Bogen um die Innenstadt machen wollten. Wir eroberten den Friedhof über einen der Nebeneingänge.

Paris_039
Paris_038
Paris_027
Paris_026
Paris_025

Der Friedhof ist einfach riesig und ohne Wege bzw. Gräberkarte hat man sicherlich kaum eine Chance, sich nicht zu verlaufen. Die Karte gibt es für 2,- EUR, allerdings nicht im Friedhof selbst sondern im Kaffeeshop rechts vom Haupteingang (drittes Bild in der oberen Reihe).

Paris_029

Wir suchten zu allererst das Grab von Jim Morrisson auf, denn jüngste Gerüchte behaupten, dass der früh gestorbene Musiker auf den Seychellen leben soll. Auf jeden Fall war das Grab immer noch eine Pilgerstätte für viele Rockfans.

Paris_030
Paris_028
Paris_031
Paris_036 Paris_032
Paris_034
Paris_033
Paris_035 Paris_037

Knapp drei Stunden blieben wir auf Pere Lachaise bevor wir gegen 14:00 Uhr die Heimfahrt antraten. Weitere Imperssionen gibt’s im --> Fotoalbum <--

so_ist_paris_one_sheet

Eine Woche später sahen wir uns im Aachener Kino Apollo den wunderbaren Film “So ist Paris” an, wir wünschten uns anschließend beide, bald mal wieder “rüber” zu fahren.

Filminhalt:
Paris, die Stadt der Liebe, die Stadt der Emotionen und des Chaos: Im Alltag der Millionenmetropole prallen Welten aufeinander, wenn sich die Wege ganz normaler, aber völlig individueller Menschen kreuzen: Gemüsehändler auf sentimentalen Abwegen, ein Uniprofessor auf der Jagd nach jungen Frauen, ein Tänzer auf der Suche nach Vollendung, eine Sozialarbeiterin im Dauereinsatz, eine Bäckersfrau mit unkonventionellen Überzeugungen, ein illegaler Immigrant in der Stadt seiner Träume.

In SO IST PARIS sucht jeder seinen Platz, seine andere (Liebes-)Hälfte, sein Kätzchen. Unter der Herrschaft des Alltäglichen, in der liebenswerten Sentimentalität des Banalen, wird das Unspektakuläre König - im grandiosen Rahmen der unvergänglichsten aller Städte ...

Meisterregisseur Cédric Klapisch erfüllte sich einen Herzenswunsch: wieder in seiner Heimatstadt zu drehen und beglückt mit einer berauschenden Lebens- und Liebeskomödie aus dem Herzen und dem Bauch von Paris.