Tag 1 Ankunft
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23.10.2011: Ankunft in Pisa

Nach einer sehr entspannten Anreise kamen wir am Nachmittag in Pisa mit Sonnenschein an und nahmen unseren Leihwagen in Empfang, einen Ford Galaxy – sehr schön! Unser erster Eindruck von Pisa war: Viel Verkehr wegen vieler Autos, wenig Parkplätze und jede Menge Studenten, die über jede Menge Zebrastreifen hechten, dazwischen ganz viele Einbahnstraßen, verbunden durch Kreisverkehre.

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Unser Hotel, das AC Pisa, fanden wir sehr schnell, ein tolles Zimmer wartete auf uns. Beim Durchzappen des Fernsehers kam
- Überraschung Nr. 1 -> kein einziges deutsches Fernsehprogramm gespeichert. Oookaaay…was noch?
- Überraschung Nr. 2, kein W-LAN, das Internet kostet pro Tag 17 Euro oder 10 Euro für eine Stunde, somit kein Dauerinternetten. Wir werden auch mit diesen Bedingungen sicher gut leben können, na ja, zumindest werden wir es überleben ;-). Erst mal kurz ein wenig akklimatisiert, einen Kaffee Dank des mitgebrachten Reisewasserkochers gesüppelt .

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Dann gings wieder zurück in die Stadt, auf der Suche nach etwas zu Essen. Für einen Sonntagabend war noch sehr viel los im Zentrum; wir suchten verzweifelt einen Parkplatz, überall Anwohnerparken oder eben besetzte Parkplätze wie Parkhäuser. Irgendwann, recht weit außerhalb, fanden wir dann eine Möglichkeit, das Auto abzustellen. Der Hunger machte uns langsam schweigsam. Nach ungefähr 10 Minuten entlang der Stadtmauer staunten wir nicht schlecht, als wir die schwarzen Männer, die sich sonst am Tour de Eiffel rum treiben, um ihre Mini-Eiffeltürme und Imitate den Touris aufzuschwatzen, auch hier entdeckten. Nur gabs hier statt Eiffeltürmchen eben schiefe Türme. Der erste Anblick, den wir dann von einem angeleuchteten, berühmten schiefen Turm bekamen, entlockte uns ein spontanes „Wow!“.

Sehr beeindruckend, die drei Gebäude nebeneinander (Taufkapelle, Dom und Friedhof) und in der Tat steht der 55 Meter hohe Turm erschreckend schief. Wir nahmen uns in den Arm, küssten und uns wünschten uns etwas, schließlich standen wir auf dem Campo dei Miracoli.

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Weiter gings und wir suchten in der abendlichen Aufbruchstimmung eine heimelige und romantische Pizzeria, schließlich wollten wir den ersten Abend gemeinsam in Italien stilecht erleben. Doch wegen inzwischen sehr großem Hunger und zu wenig Alternativen landeten wir in einer klassischen Touri-Pizzeria, direkt gegenüber der Universitätsmensa, wo auch noch reges Treiben herrschte. Wir waren die einzigen Gäste, die draußen saßen und bestellten zwei Pizzen und einen halben Liter Hauswein. Meine Aussage, die ich bereits vor über 20 Jahren traf, dass ich die schlechteste Pizza aller Zeiten in Italien gegessen habe, traf auch heute noch zu. Man könnte meinen, die Italiener verwenden keine Gewürze bei Pizzen und lassen die dünnen Oblaten absichtlich immer gerne anbrennen. Nach ein paar Bissen gewöhnten wir uns aber daran und so schmeckte es doch noch halbwegs passabel. Pappsatt waren wir allerdings nicht, aber das muss ja auch nicht sein. Wir kauften in einem Kiosk noch 2 Flaschen italienisches Bier, die wir gemütlich auf dem Zimmer tranken und lasen uns in Schlaf

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