Tag 6.2 Lucca
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28.10.2011, Teil 2 - Lucca


Nachmittags geht’s also nach Lucca. Und diesmal mit Camera! Marion fragte  extra mehrfach nach…

Wie meist fuhr Mary und Dirk navigierte. In Italien braucht man nur genügend Gottvertrauen, dann klappts auch mit dem Autofahren, nur ja nicht zu defensiv sein, sonst steht man ewig und drei Tage irgendwo am Kreisverkehr. In Italien gibt’s eigentlich nur zwei Sorten von Autofahrern: Die Zögerlichen und die Haudegen, ein Mittelmaß gibt’s eher selten, das sind dann vermutlich die Touris. Je nach Situation und Aggressionspotential tendiere ich definitiv zum Haudegen. Aber es macht schon Spaß, in Italien Auto zu fahren. Nur die Sache mit den Parkplätzen ist echt nervig.

In Lucca suchen wir also direkt einen großen Parkplatz und haben mal wieder kein ausreichendes Kleingeld. Am Parkscheinautomaten stehen vor Dirk zwei kleine Italiener, wohl Vater und Sohn, sie reichen Dirk gerade mal bis zur Brust. Dirk, der Hüne, fragt sie, ob sie einen 5 Euroschein wechseln können. Sie kommen zwar nur auf 4,50 Euro, aber wir sind happy und zufrieden mit dem vielen Kleingeld. Wir könnten also theoretisch auf dem Parkplatz übernachten, die kostenpflichtige Zeit geht immer nur bis 20 Uhr.

Bereits auf dem Weg zur Stadtmauer begegnen wir seltsam kostümierten Menschen. Auf einem Plakat lesen wir dann, dass an diesem Wochenende in Lucca eine Games and Video Convention stattfindet. Wie schön, es gibt also einiges für uns zu sehen! Die meisten Charaktere kennen wir gar nicht, aber Gogo Yubari aus Kill Bill erkennen wir sofort und Marion ist entzückt (leider kein Foto gemacht). Auch Hellboy und einige Figuren aus Pokemon oder Dragon Ball Z sind dabei. Diese Menschen hier haben sich unwahrscheinlich viel Mühe mit ihrem Kostüm gemacht, sind voll in ihrem Element und lassen sich deshalb auch nur allzu gerne fotografieren. Einen besonders schönen Anblick bot die Catwoman aus Batman, eine Figur zum neidisch werden und dazu noch ein bildschönes Mädel in einer perfekt typischen Pose (tippe auf Yoga und Laufen ;-))!

Herrlich, wir schauen hier und da und entdecken ganz nebenbei eine wunderschöne, kleine Stadt, ein Kleinod umringt von einer Stadtmauer, Italien pur. In einer super schönen Vinarkia trinken wir endlich ein Glas Chianti. Die süße Bedienung raucht derweil wie ein Schlot vor der Tür und liebt laute Rock’n Roll Musik - köstlich. Lucca ist ein Traum und ein wahres Läufermekka, wie nicht nur wir finden, sondern etliche Läufer, die trotz des Treibens einen Lauf nicht scheuen. So kann man auf der Stadtmauer laufen und direkt darunter in einem sehr gepflegten Park – es kribbelt in unseren Füßen! Ein schöner Tag ohne besondere Vorkommnisse neigt sich dem Ende und voller neuer, schöner Eindrücke fahren wir zurück zum Hotel.

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